Die Alpenüberquerung „Tegernsee – Sterzing“ Gmund – Kreuth 1

Drei Länder – Sieben Etappen – Ein Weg

oder

Zu Fuß vom Tegernsee nach Sterzing

Wenn es heißt: wir wandern über die Alpen – geht es meist um den wohl bekanntesten Weg von Oberstdorf nach Meran. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden. Nämlich für den relativ neuen Weg vom Tegernsee nach Sterzing.

Eine etwas einfachere, aber landschaftlich sehr reizvoll Variante die Alpen zu Überqueren.

Die Anreise

Bereits einen Tag vor der ersten Etappe von Gmund nach Wildbad Kreuth bin ich am Tegernsee angereist. So konnte ich am nächsten Morgen ganz entspannt zur ersten Etappe starten.

Der Weg beginnt mit dem Parken des Autos. Das brauche ich ja nun erstmal nicht mehr. Hierzu stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung.

Im Nachhinein gesehen, macht hier die Anreise mit der Bahn viel mehr Sinn. Abgesehen von der Parkplatzsituation würde das zusätzlich die Blechlawinen in Richtung Tegernsee zumindest ein wenig verkürzen.

Ich habe mich für den Parkplatz auf der Adrian-Stoop-Strasse in Bad Wiessee entschieden. Mit abgezähltem Kleingeld (ca. 15 Euro waren das für die Woche) kann man hier einen Parkschein für sieben Tage ziehen. Freie Plätze gab es ausreichend.

Direkt neben dem Parkplatz befindet sich die Bushaltestelle. Ab hier bringt mich der Bus zum Bahnhof Gmund. Man kann die 5 Kilometer natürlich auch laufen, aber der eigentliche Start dieser Tour ist am Bahnhof Gmund.

Nun stehe ich also in Gmund am Bahnhof.

Schon irgendwie ein komisches Gefühl, da es für mich zu diesem Zeitpunkt die erste Fernwanderung über sieben Tage war. Gewandert bin ich immer viel, aber eben Tagestouren.

Und es gehen mir immer noch diese Fragen durch den Kopf…Hab ich das Auto jetzt wirklich abgeschlossen? Wo ist nochmal der Haustürschlüssel? Habe ich alles im Rucksack? Und…hält das Wetter?

Der erste Blick auf den Tegernsee

Perfekt zum Einlaufen

Vom Bahnhof geht es in Richtung Ortsmitte. Das Ü – für „Überquerung“ weist den Weg. Theoretisch kann man sich auf den ersten Kilometern zusätzlich noch am Wegweiser Tegernseer Höhenweg orientieren, den man auf dieser Etappe quasi gleich mitnimmt. Aber keine Angst! Der Name Höhenweg ist eigentlich ein bisschen übertrieben.

Nichtsdestotrotz ist es ein schöner Weg auf dem ich immer wieder einen Blick auf den Tegernsee erhaschen kann.

Möglichkeiten zur Rast gibt es ausreichend. Und da kann ich gleich die Regenjacke aus dem Rucksack kramen… der erste, aber zum Glück auch letzte Regenschauer der gesamten Tour!!

Blick auf den Tegernsee

Die Ü Beschilderung führt mich nun wieder bergab Richtung Tegernsee. Zufällig direkt ins Klosterbrauhaus. Ich kehre ein und gönne mir ein Radler, bevor es auch schon weitergeht… ohne Regenjacke.

Das Brauhaus bietet sich zur Einkehr an

Mit der Ruderfähre kann man sich nun über den Ausläufer des Sees fahren lassen. Nur leider nicht heute..

Im Internet ist vielfach beschrieben, dass man laut rufen soll, um den Fährmann zu locken. Das funktioniert nur leider nicht bei „schlechtem“ Wetter. Es bleibt uns also nur der Fussweg, einmal komplett um den Ausläufer des Sees in Richtung Rottach-Egern. Das sind noch einmal ein paar extra Kilometer.

Der weitere Verlauf des Weges ist ein Mix aus Wald- und Wiesenwegen, auf denen ich bis nach Wildbad Kreuth laufe.

Da ich in Wildbad Kreuth kein Zimmer bekommen habe, fahre ich mit dem Bus zurück nach Bad Wiessee. Von hier aus bringt mich am nächsten Morgen ein Shuttlebus zum Einstieg der zweiten Etappe in Wildbad Kreuth.

Morgen geht es über die Blauberge in Richtung Achensee.

Die erste Etappe ist perfekt zum Einlaufen, wenige Höhenmeter, dafür ein wenig Strecke. Auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht so gut gelaunt war, ich hatte einen tollen ersten Tag.

  • Gmund → Wildbad Kreuth
  • 22 Kilometer
  • Gehzeit ca. 7 Stunden
  • 250 hm ↑ 180 hm ↓

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