Die Alpenüberquerung mit Genuss „Vom Tegernsee bis nach Sterzing“

Die relativ neue Route über die Alpen Tegernsee -Sterzing ist sicherlich die Genusstour der Alpenüberquerungen und meine ganz persönliche Herzensangelegenheit!

Vielleicht liegt es daran, dass es meine erste mehrtägige Tour war und dazu noch über die Alpen?! Ein Grund mehr ist sicherlich die Tatsache, dass ein Teil des Weges durch das Zillertal führt. Hier habe ich als Kind alle meine Urlaube verbracht und somit ich kenne das Tal seit über dreißig Jahren.

Die Idee zu dieser Tour kam auf einer Messe! An einem der vielen Infostände stand ein junger Mann und informierte über die Tour…ich war sofort begeistert!

Sind die meisten Routen doch eher etwas für den erfahrenen Bergsteiger, ist diese Route auch für den nicht ganz so erfahrenen Wanderer machbar. Du solltest natürlich trotzdem schon einmal in den Bergen unterwegs gewesen sein, gerade wenn es um Trittsicherheit und Schwindelfreiheit geht.

Ein paar Tage schwirrte der Gedanke in meinem Kopf…Schaff ich das? Will ich das? Die Antwort auf die zweite Frage war leicht! JA – ich will 😉 und schwupps…hatte ich die Tour geplant und gebucht.

Die Antwort auf die erste Frage konnte ich da noch nicht beantworten.

Nachhaltigkeit – die bestehende Infrastruktur wird genutzt

Ein weiterer Punkt der FÜR diese Tour spricht: Bei dieser Route wird ausschließlich die bestehende Infrastruktur genutzt. Es wurden also keine neuen Wege erstellt oder angelegt. Wanderwege gibt es in dieser Region ja eh zu Genüge, da muss definitiv nicht weiter in die Natur eingegriffen werden.

Auch für die Transferstrecken werden die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. So fährt man zum Beispiel mit der Zillertalbahn nach Fügen und mit dem Lininenbus zum Schlegeisstausee. Bei einer pauschal gebuchten Reise, gibt es unter Umständen einen Shuttlebusse.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und zum Schutz unserer Natur finde ich das eine großartige Sache!


Die Eckdaten…

  • Start/Ziel: Gmund am Tegernsee – Sterzing in Südtirol
  • Länge: 100 Kilometer Fußmarsch (+ ca. 60 km Wegstrecke, die mit Bus und Bahn zurück gelegt wird)
  • 7 Tagesetappen
  • Schwierigkeiten: mittelschwere Bergwanderung
  • Kondition für bis zu sechs Stunden reine Gehzeit sollten vorhanden sein
  • Trittsicherheit
  • Schwindelfreiheit
  • Jahreszeit: Mitte Juni bis Anfang Oktober – viele Hütten öffnen erst ca. Mitte Juni
  • Karte: Kompasskarte 2556 – Die Alpenüberquerung
  • Wegkennzeichnung:  Der Weg hat eine sehr gute Kennzeichnung und ist auch alleine gut machbar – erkennbar am Ü
  • weitere Infos findest du auch direkt beim Veranstalter www.die-alpenueberquerung.com oder bei den Tourismusvereinen Tegernsee, Achensee, Zillertal und Sterzing

Ist man sich allein (zu zweit) unsicher, macht es Sinn sich einer geführten Tour anzuschließen. Anbieter hierfür gibt es genug! Die Nachfrage ist in den letzten Jahrenallerdings arg gestiegen und die Plätze sind rar, so dass du mit deiner Planung zeitig beginnen solltest.

Auch der Unterschied zum Wandern in den Mittelgebirgen oder vor der Haustüre sollte nicht unterschätzt werden. 15 Kilometer im flachen Land wandern ist nicht zu vergleichen, wenn zusätzlich noch 800 Höhenmeter zu bewältigen sind.

Wie man die die Gehzeit beim Bergsteigen berechnet, wird in diesem Beitrag wunderbar erklärt: https://www.bergwelten.com/a/bergsteigen-berechnung-der-gehzeit

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Was ich immer in meinem Tagesrucksack habe…

  • Rucksack ca. 25 Liter für Tagestouren oder 30+ Liter wenn du dein Gepäck selbst trägst (egal von welcher Marke – der Rucksack muss einfach gut sitzen – lass dich im Fachgeschäft beraten und kaufe lokal) Ich laufe mit dem Deuter Speed Lite SL 30 Liter
  • Am Rucksack habe ich immer eine kleine Tasche für mein Handy – so ist es im Notfall, und zum fotografieren immer griffbereit
  • Regenjacke (meine Empfehlung für eine leichte und funktionelle Jacke findest du hier)
  • Regenhose 
  • Regenhülle Rucksack
  • Kleiner Regenschirm (hört sich komisch an, hilft aber)
  • Wechselshirt kurzarm (je nach Witterung)
  • Wechselshirt langarm (je nach Witterung)
  • Merinojacke gegen Kälte (ich trage und empfehle die leichte, absolut warme und winddichte Jacke Marmot Alpha 60)
  • Wanderstöcke
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung
  • Handschuhe
  • Mütze
  • Erste-Hilfe-Set inkl. Rettungsdecke (ist klein und super leicht)
  • Persönliche Medikamente
  • Blasenpflaster 
  • Taschentücher
  • Kamera
  • Powerbank fürs Smartphone (am Besten mit Solar)
  • Smartphone
  • Bargeld, Personalausweis und DAV Ausweis (Noch kein Mitglied? Dann wird’s Zeit!)
  • Trinkflasche mit mind. 1,5 Liter Wasser
  • Proviant wie Semmel, Müsliriegel, Nüsse und Traubenzucker für den Notfall
  • Eine kleine Flasche Gipfelschnaps
  • Natürlich nicht im Rucksack, sondern an den Füßen: knöchelhohe Bergschuhe – gut eingelaufen und mit guter Sohle (Kategorie B reicht hier völlig aus. Mein Favorit für diese Tour ist der Meindl Litepeak. Auch der Klassiker Renagade von Lowa ist auf dieser Tour ausreichend!

  • Ausserdem wichtig: passende Socken! Ich laufe seit dieser Saison ausschließlich in Doppellagigen Socken von Wrightsock und bin mehr als zufrieden!

Reiseziegen TIPP für Dauerregen – packt euer Smartphone und alles was definitv nicht nass werden soll in Zipperbeutel!! Die Regenhülle für den Rucksack ist zwar eine Zeitlang Wasserabweisend, aber bei Weitem nicht dicht!! 

Neugierig geworden? Dann schau doch mal in die einzelnen Etappen…

… und wenn du noch weitere Informationen zu dieser Route benötigst, kann ich dir folgende Reiseführer ans Herz legen:

Unbezahlte und unbeauftragte Werbung. Alle hier genannten Hütten, Seiten etc. sind von mir Privat besucht worden!

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8 Kommentare

    1. Hallo liebe Gerda,
      lieben Dank für deine Nachricht und sorry, dass ich mit der Antwort so lange gewartet habe. Schuld ist Südafrika 😉 da bin ich nämlich die letzten Wochen unterwegs gewesen und war die meiste Zeit offline.
      Wir haben in folgenden Unterkünften übernachtet:
      Tegernsee – Hotel Alpensonne Bad Wiessee
      Achensee – Hotel Cordial Achenkirch
      Hochfügen – Almhof
      Mayrhofen – Zillertaler Hof
      Pfitsch – Hotel Kranebitt
      Sterzing – Hotel Lamm

      Solltest du einen Facebook Account haben, findest du in meiner privaten Gruppe zum Fernwanderweg viele nützliche Tipps und Wanderwütige 🙂
      https://www.facebook.com/groups/2109117159179452/

      Liebe Grüße
      Steffi

    1. Na ja…gut 100 km muss man ja trotzdem noch laufen 😉 Du kannst natürlich auch die gesamte Strecke zu Fuß gehen! Dann müssen jedoch die Etappen entsprechend angepasst und minimum 2 Tage mehr Zeit eingeplant werden.

      Die Tour ist vom „Erfinder“ genau so konzipiert und soll eine etwas entspanntere Variante bieten. Mir hat der Weg sehr viel Freude bereitet – auch mit Bahn 😉
      LG
      Steffi

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