Zillertal – Hintertux – Kaserer Scharte – Frauenwand

Aussichtsreiche Rundtour unterhalb der Tuxer Gletscher

Diese Tour gehört definitiv zu meinen Lieblingszielen im Tal, denn im Sommer wimmelt es hier nur so vor Murmeltieren. Der eigentlich mit zwei Stunden angegebene Aufstieg kann da schon mal länger dauern. 

Meist verlaufen sich nicht so viele Wanderer in die Scharte und im sonst gut besuchten Zillertal ist dies noch eine relativ ruhige Tour. 

Je nach Witterung ist die Runde auch noch im Herbst gut begehbar. Die Hintertuxer Gletscherbahn ist ganzjährig in Betrieb und somit ein guter Ausgangspunkt.

Start:          Sommerbergalm   
Ziel:           Sommerbergalm   
Schwierigkeit:  mittel   
Höchster Punkt: Frauenwand 2521 m   
Gehzeit:        3,2 Stunden   
Höhenmeter:     ↑593 hm ↓593 hm   
Strecke:        7,5 Kilometer 
Einkehr:        Sommerbergalm 
                Tuxerjochhaus 

Bei meiner Tour Anfang Oktober hatte es zwei Nächte zuvor ein wenig geschneit. Die Bergspitzen waren weiß angezuckert, die Wanderung war trotzdem ohne Probleme möglich.

Im Zweifel gilt aber: UMKEHREN!!! 

Ganz am Ende des Zillertals geht es hinauf in das Tuxertal. Am Talschluss führt die Gletscherbahn in drei Sektionen bis auf 3250 Metern in das beliebte Skigebiet. Für diese Tour fahren ich allerdings nur bis zur ersten Sektion – zum Sommerberghaus auf 2100 m.

Ab hier wandere ich rechts ab in Richtung Tuxerjoch und höre bereits das Pfeiffen der Murmeltiere.

Unter dem Ramsmooslift (nur im Winter in Betrieb) zweigt der Weg bereits nach wenigen Metern links ab ich laufe durch einen schmalen Wiesenpfad hinauf in Richtung Kaserer Scharte. Je weiter ich nach oben komme, desto steiniger wird der Weg und desto deutlicher wird das Rufen der Murmeltieren. Rechts und links des Weges tummeln sich die flauschigen Nager. Ich zähle sechs, sieben, sogar 8 an dieser Stelle!

Wenn man nicht in einen völligen Murmeltierbeobachtungswahn verfällt, erreicht man nach circa zwei Stunden die Scharte und es eröffnet sich ein fabelhafter Fernblick. Bei guter Sicht zeigen sich hier die Ötzaler- und die Stubaier Alpen. Und die gibt es heute!

Nach einer kleiner Rast führt nun ein steil abfallender Wiesenweg zum Schlussaufstieg. Es geht mitten durch zwei imposante Felstürme. Dieser Abschnitt ist übrigens mit einem Drahtseil gesichert und bietet eine sichere Unterstützung.

Zum Gipfel der Frauenwand zweigt der Weg nun links ab – man erreicht den kreuzlosen Gipfel auf 2521 m in wenigen Minuten. Auf dem Weg bleibend erreiche ich nach kurzer Zeit den Gipfel der Weissen Wand.

Der Abstieg führt über einen gemütlichen Pfad. Nach einer guten halben Stunde erreiche ich dann das Tuxerjochhaus. Hier bietet sich eigentlich eine Einkehr an, nur leider hat die Hütte bereits geschlossen – Herbstpause. Bei der Planung der Tour hatte ich bereits gesehen, dass die Hütte geschlossen hat. So landete ein wenig mehr Proviant im Rucksack, der nun bei einer kleinen Pause verspeist wird.

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Ich habe mir übrigens ganz viel Wanderinspiration aus dem Kompass Wanderführer geholt – schau doch mal rein, vielleicht entdeckst du noch weitere Touren!

Es gibt nun drei Möglichkeiten um wieder ins Tal zu gelangen:

Sicherlich die schönste Variante ist der Abstieg über das Weitental und den Schleierwasserfall auf Weg Nummer 326 (ca. 3 Stunden). Wenn du nicht mehr so weit wandern magst, empfiehlt sich der Abstieg zur Sommerbergalm (ca. 45 Minuten) um dann mit der Bahn ins Tal zu fahren.

Die dritte Variante führt ebenfalls erst zur Sommerbergalm und dann über den Wasserfallweg (Wanderweg Nummer 526) bis nach Hintertux (ab Sommerbergbahn 1,5 Stunden)

Infos zu den Öffnungszeiten der Gletscherbahn und Live Bilder findest du hier: https://www.hintertuxergletscher.at/de/home/

Meine persönliche Empfehlung für diese Tour:

Auf dieser Tour bin ich im Litepeak Schuh von Meindl gelaufen. Auf Grund der kühlen Temperatur durfte meine Lieblingsjacke natürlich nicht fehlen!

Ich wünsche dir viel Spaß beim nachwandern!

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Unbezahlte und unbeauftragte Empfehlung. Alle hier genannten Hütten etc. sind von mir Privat besucht worden!

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